
In der Gruppenhaltung für Sauen hat sich die Fütterung der Tiere mit computergesteuerten Abrufstationen wie der Opti.Station bewährt. Die Futterbefüllung solcher Abrufstationen läuft meistens jedoch getrennt von der Überwachung des Steuerungsrechners. Mit der neuartigen Programmerweiterung Opti.Fill von WEDA gehört dies nun der Vergangenheit an. Immer wenn der Dosierer einer Abrufstation eine bestimmte Mindestmenge aufweist, startet die Kettenförderung und befüllt alle Dosierer gleichmäßig. Alle bereits gefütterten Portionen jeder einzelnen Dosierer werden zusätzlich vom Füllstand des Futtersilos subtrahiert und der aktuelle Silofüllstand in Echtzeit angezeigt und überwacht.
Herausforderungen der bisherigen Trockenfüttersysteme
Bisher war es so, dass die Dosierer über einen Leermelder in der letzten Abrufstation überwacht wurden. Bei Leermeldung wurde die einfache Trockenfütterung aktiviert und die Dosierer wurden aufgefüllt. Wenn die letzte Abrufstation jedoch zum Beispiel nur mit Jungsauen belegt wurde, die noch nicht so viel fressen, kam der Befehl zum Auffüllen zu spät für solche Stationen, die in der Reihe vorher leer gelaufen waren. Wenn die letzte Station gar nicht belegt war, wurde auch kein Befehl zum Nachbefüllen ausgegeben. Der Mitarbeiter musste als immer selbständig schauen, dass die Futterabnahme in der letzten Station groß genug ist. Auch wurden Silofüllstände nicht überwacht – das musste der Landwirt entweder schätzen oder eigenständig kontrollieren.
Die Lösung: Opti.Fill
Mit dem neuen Programmerweiterung Opti.Fill von WEDA wird die Befüllung der Dosierer vollständig automatisiert. Die Ausdosierungen jedes einzelnen Dosierers werden mitgezählt. Nach einer bestimmten Anzahl von Ausdosierungen wird rechnerisch ein Mindestbestand erreicht und das Kettenfördersystem ausgelöst, das alle Dosiereinheiten nacheinander befüllt. Dadurch ist stets frisches Futter verfügbar, und manuelle Kontrollen entfallen. Silofüllstände werden automatisch überwacht und gemeldet, sobald die Mindestmenge unterschritten wird.
1. Automatische Befüllung:
Die Dosiereinheiten sind per Kettenförderung verbunden. Sobald ein Dosierer einen Mindestfüllstand erreicht, wird das Kettenfördersystem aktiviert und die Dosiereinheiten werden nacheinander befüllt.
2. Integration mit Opti.Station:
Die Verbindung mit der Opti.Station gewährleistet eine präzise und kontinuierliche Futterversorgung.
3. Automatische Überwachung:
Sollte ein Problem mit der Befüllung auftreten oder die Mindestmenge im Futtersilo erreicht sein, wird eine Fehlermeldung auf das Handy oder den PC des Betreibers gesendet.
• Computergestützte Trockenfütterung:
Die automatische Steuerung und Überwachung des Fütterungsprozesses erhöhen die Effizienz und Zuverlässigkeit.
• Fernwartung:
Einstellungen können bequem per Fernwartung vorgenommen werden, was die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit verbessert.
• Automatisierte Einstellung:
Ab dem Silo erfolgt der gesamte Fütterungsprozess automatisiert und aus einer Hand, wodurch der Arbeitsaufwand erheblich reduziert wird.
• Alarmfunktion:
Bei Problemen wird sofort eine Fehlermeldung auf das Handy oder den PC gesendet, sodass schnell reagiert werden kann.
• Nahtlose Integration:
Opti.Fill lässt sich problemlos an bestehende Systeme integrieren, was eine einfache und kosteneffiziente Implementierung ermöglicht.